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Hauptversammlung in Hamburg

Zukunftsfähigkeit das wichtigste Ziel für Lufthansa

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Der Lufthansa-Konzern erzielte 2015 eines der besten Ergebnisse der Geschichte. Trotzdem muss laut Vorstandschef Carsten Spohr die „strategische Weiterentwicklung“ konsequent fortgesetzt werden.

Die drei Säulen der Lufthansa Group werden laut Spohr kontinuierlich weiterentwickelt. Bei den Netzwerk-Airlines Lufthansa, SWISS und Austrian Airlines will man die „hohe Erlösqualität“ durch verbesserte Produkte sichern. Eine „funktionale Neuausrichtung“ und einer engeren Verzahnung der kommerziellen, operativen und administrativen Prozesse soll ab 2019 jährliche Einsparungen von 500 Millionen Euro bringen.

Gefordert sind darüber hinaus weitere Kostensenkungen, insbesondere bei Lufthansa Passage, sagte Spohr. Einen Beitrag dazu sollen „wettbewerbsfähige Tarifverträge für das Cockpit- und Kabinenpersonal leisten“, die Lufthansa in diesem Jahr abschließen will.

Eurowings wird als Zweitmarke weiter ausgebaut und ist in den Heimatmärkten der Lufthansa Group bereits heute die Nummer Eins im Punkt-zu-Punkt-Verkehr. Mit einer Auslastung von mehr als 94 Prozent auf der Langstrecke erreicht Eurowings dabei einen Spitzenwert.

Die Servicegesellschaften sollen weiter profitabel wachsen. Lufthansa Technik setzt dabei vor allem auf Wachstum bei den Low Cost Airlines. LSG Sky Chefs erweitert ihr Produktportfolio und erschließt Kundengruppen auch außerhalb der Luftverkehrsbranche.

In allen Bereichen des Konzerns werden Maßnahmen aus dem Programm „7:1 – Our way forward“ konsequent umgesetzt. Eine wichtige Rolle spielen dabei Innovationen. So sollen zum Beispiel ab 2018 durch Zusatzangebote, wie Beförderungsangeboten am Ankunftsort, Hotelofferten oder Online-Shopping Zusatzerlöse in Höhe von 300 Millionen Euro pro Jahr erwirtschaftet werden. 

Dividende von 50 Cent je Aktie

Im Jahr 2015 hat die Lufthansa Group bei einem Umsatz von 32,1 Milliarden Euro ein Adjusted EBIT von 1,8 Milliarden Euro und ein Konzernergebnis von 1,7 Milliarden Euro erwirtschaftet und damit die Prognose erreicht. Das Ergebnis für 2016 soll leicht über dem des Vorjahres liegen.

Die finanzielle Stabilität konnte weiter gesteigert werden: Die Liquidität hat sich erhöht, die Nettokreditverschuldung ist zurückgegangen und der Free Cash Flow ist deutlich gestiegen. Auf dieser Basis schlagen Vorstand und Aufsichtsrat der Hauptversammlung eine Dividende in Höhe von 50 Euro-Cent je Aktie vor. Das entspricht einer Ausschüttungssumme von 232 Millionen Euro und einer Dividendenrendite von rund 3,5 Prozent.

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