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Spezialtransporter auf A330-Basis

Erste Beluga XL wird lackiert

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Der erste Airbus-Spezialtransporter Beluga XL erhält derzeit in Toulouse seine Lackierung. Airbus nutzt den voluminösen Rumpf für eine spektakuläre Bemalung mit "Lachgesicht".

Die erste Beluga XL soll im Juli zum Erstflug starten. Airbus baut fünf Flugzeuge dieser Sonderserie, um Rumpfsektionen und Flügel der A350 zur Endmontagelinie zu bringen. Anders als die herkömmliche Beluga, die immer nur einen einzelnen A350-Flügel mitnehmen kann, schafft die Beluga XL dank ihres voluminöseren Rumpfes zugleich ein ganzes Flügelpaar. Damit ist sie als Produktionswerkzeug eine der logistischen Voraussetzungen, um die A350-Produktionsrate weiter hochzufahren. Durch die Kleinserie von nur fünf Flugzeugen für den rein internen Gebrauch darf Airbus gegenüber Verkehrsflugzeugen mit voller Zulassung ein vereinfachtes EASA-Zulassungsverfahren durchlaufen.

Beladen wird die Beluga XL durch ein hochklappbares Bugtor, für das die Cockpitsektion ins Unterdeck verlegt wurde. Ein verändertes Leitwerk mit Endscheiben sorgt für die nötige Flugstabilität in den Luftwirbeln hinter dem überbreiten Rumpf. Die Beluga XL ist gegenüber der Beluga sechs Meter länger, einen Meter breiter und einen halben Meter höher. Der Bau der Transporter dauert jeweils etwa ein Jahr. Auch Beluga XL 2 wird bereits umgebaut. Als Ausgangsbasis dienen fabrikneue Airbus A330, deren Rumpf oberhalb des Fußbodens abgeschnitten und durch einen neu entwickelten Rumpfaufsatz ersetzt wird. Die Herausforderung ist, den Entwicklungsaufwand trotz der extremen Anforderungen für die Kleinserie überschaubar zu halten. Airbus hat deshalb beim Rumpfaufbau erstmals ein computergestütztes Konstruktionsprogramm genutzt, dass den idealen Aufbau der Struktur in einigen Abschnitten des Rumpfaufbaus selbstständig errechnet hat.

Nach dem Erstflug im Juli wird die Beluga XL ein Jahr lang erprobt, so dass sie ab 2019 zur Airbus-Lieferflotte stößt. Eine Zeit lang werden die herkömmliche Beluga und Beluga XL parallel betrieben. Die bisherige, fünfköpfige Beluga-Flotte ist pro Jahr etwa 10.000 Stunden in der Luft.

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