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Längste Version ist endmontiert

Erster Airbus A350-1000 rollt aus der Halle

In Toulouse hat der erste Airbus A350-1000 bei einem "kleinen Rollout" -noch ohne Triebwerke- die Endmontageposition verlassen.

Airbus veröffentlichte am Freitag ein Gruppenfoto der Endmontagemannschaft vor dem Montagehangar. Dort wurde das Flugzeug mit der Werknummer MSN059 gerade aus der Endmontagestation 40 zur Station 30 geschleppt. Nach letzten Strukturarbeiten und Bodentests folgen nun die Triebwerksmontage und die Übergabe an das Flugtestzentrum. Alle A350-Montagestationen können für beide Varianten A350-900 und A350-1000 genutzt werden. Als nächstes rückt die zweite A350-1000, MSN065 auf die Flügelmontagestation 40 vor. Ihr Rumpf ist bereits komplett montiert. Um Zeit zu sparen, fügt Airbus bei der A350 größere Kabineneinbauten wie Küchen-, Ruhe- und Toilettenräume, die sogenannten Monumente, schon bei der Rumpf-Endmontage ein.

Airbus will insgesamt drei Flugzeuge der größten A350-Version für das Test- und Zulassungsprogramm bauen. Außerdem ist die Test-A380, MSN001, "Jacques Rosay" mit ihrem Trent-XWB-97-Triebwerk bereits testweise in der Luft. Der A350-1000-Erstflug ist noch vor Jahresende 2016 geplant. Ab Mitte 2017 soll diese Version ausgeliefert werden.

Wie lang soll die A350 noch werden?

Die fast 74 Meter lange A350-1000 kann 366 Passagiere in Dreiklassenbestuhlung befördern. Bisher haben zehn Kunden 181 Flugzeuge fest bestellt. Angeblich erwägt Airbus zusätzlich auch den Bau einer nochmals gestreckten "A350-1100" oder auch "A350-8000", die bei gleicher Startmasse mehr Passagiere über Mittelstrecken befördern könnte. Die öffentliche Bekanntgabe über eine Entscheidung zu dieser Version dürfte frühestens auf der Luftfahrtmesse in Farnborough im Sommer erfolgen. Technisch wäre eine nochmalige Streckung der A350-1000 möglich, hatte Airbus erstmals auf Nachfrage der FLUG REVUE eingeräumt.

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